Christine Andres

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Christine Andres

 

Geburtsjahr 1983

 

Wer bin ich?

Ja, wenn ich das so genau wüsste, wäre ich wahrscheinlich weise. Wie man auf jeder Party an der Frage „Und was machst Du?“ ablesen kann, gibt es hier in Deutschland die Tendenz sich über das Studium und den Beruf zu definieren. Das ist zwar totaler Quatsch, aber ich will mal die Erwartungen erfüllen. Ich habe Biochemie studiert und in der Schmerzforschung promoviert. Ob Sie mich jetzt in die Schublade Wissenschaftlerin im Elfenbeinturm stecken, überlasse ich Ihnen. Wissenschaftliches Denken mag man mir zwar zuschreiben, der Elfenbeinturm ist aber sicherlich die falsche Schublade. Vielleicht sollte ich mich doch anders beschreiben.

Ein Anagramm von meinem Namen wäre Sir Drachenstein oder promoviert (ist noch nicht so lange her, bin noch stolz drauf ) Sir Dr. Drachenstein – vielleicht sagt das ein wenig mehr aus: Ein Sir ist irgendwie edel, voller Tatendrang und tugendhaft, ein Doktor intelligent, analytisch, kreativ und dabei ein wenig verrückt, ein Drache hingegen schläfrig aber plötzlich gefährlich, ein Stein glatt und manchmal trotzdem kantig.

Ach, alles völliger Quatsch – Ich bin Ich, was soll die Frage …

Was mache ich sonst so?

Gute-Nacht-Geschichten erfinden, Geschichten lesen, Geschichten im Kino oder Theater anschauen bzw. ist auch eine gute Doktorarbeit eine Geschichte. Hm, kam da gerade oft das Wort „Geschichte“ vor? – Komisch, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang zu dieser Seite…

Warum erfinde ich gerne Geschichten?

Ich mag Geschichten, denn das Leben ist auch eine, und wenn man das Leben nicht mag, dann macht es keinen Spaß.

Warum ich gerne Geschichten schreibe?

Irgendwie muss ein Mensch sich ausdrücken, sonst platzt er, und das geschriebene Wort ist meiner Meinung nach ganz einfach ein Super-Medium, um sich auszudrücken. Klar könnte ich auch Musik schreiben, Malen oder Modellieren. Ich mag aber nun mal Worte. Im geschriebenen Wort fühle ich mich einfach wohl. Ein Satz kann einfach alles sein: witzig, skurril, elegant, korrekt, langweilig, traurig, liebevoll oder dynamisch und das in allen Facetten – genau wie eine Geschichte. Und um den Bogen nun zu schließen, wenn eine Geschichte Spaß macht, dann macht demnach auch ein Satz Spaß und somit das Schreiben… Hm, vielleicht bin ich doch eine Wissenschaftlerin?

Und zum Schluss was war der Anfang – wie kam ich zum Schreiben?

Das ist eine einfache Geschichte: Ich und Nora haben zusammen in unserer Jugend geturnt und waren im Trainingslager und lagen mehr oder weniger friedlich nachts in unseren Betten. Doch da waren Blutflecken auf dem Boden. Spontan haben wir angefangen uns mehr oder weniger realistische Geschichten auszudenken, wie diese da hingekommen sind. Dann haben wir angefangen, diese Geschichten auf einen kleinen Block aufzuschreiben, und damit war es um uns geschehen und über Jahre hinweg entstand Insektensektensekt. Wer etwas über die Nora (Achtung, auch Wissenschaftlerin) wissen will, der klicke hier. Nora und ich hatten sehr viel Spaß beim Schreiben und wir hoffen, dass Sie das beim Lesen merken, Sie müssen sich nur trauen. Viel Glück !

 

Da ist das Buch. Gerade eben erschienen.

TRAILER

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Eine kurze Beschreibung.

Das Buch, auf das die Welt so lange gewartet hat, dass sie es schon gar nicht mehr haben will und sich darauf besann, dass es ohne doch besser war. Wer wollte das bestreiten? Und doch ist es da, hier und jetzt… endlich. Drei Geschichten in antichronologischer Reihenfolge, damit die Hirnzellen schon tot sind, wenn man zu der letzten und pubertärsten kommt. Drei Geschichten, die alle subtil surreal daherkommen, von Sinn noch nie etwas gehört und ihm dennoch den Kampf angesagt haben. Das ist Insektensektensekt

Und für alle die bereit sind, jetzt sofort lachend keine Luft mehr zu bekommen, der Weg zur Leseprobe.

 

Leipziger Buchmesse 2012

 

ICE-Strecke: München-Leipzig-Berlin. Ein Zug – drei Welten. Wer die drei Städte kennt, weiß das. Wohnhaft in München, aufgewachsen in Berlin fahre ich die Strecke oft. Diesmal steige ich aber in Leipzig aus. Es ist Leipziger Buchmesse und ich betrete damit eine eigene Welt: Ältere hochorganisierte Damen, die ständig ins Programmheft schauen und intellektuelle Kommentare geben, junge verkleidete Comic Con-Besucher, die einen umarmen wollen, Kinder, die mit dem Giraffenaffen spielen, junge Damen, die für die Oma ein Autogramm von deren Lieblingsautorin wollen, politische Diskussionen und Bücher, Bücher, Bücher, die versuchen die ganze Welt zu erfassen. Die Leipziger Buchmesse ist eine eigene Welt mit ganz viel Welt.

 

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Unsere Lesung:

 

Ein Buch zu lesen, dem Vorlesen eines Buches zuzuhören, ein Buch zu schreiben… Es mag dasselbe Buch sein, aber es ist dann doch ein anderes. Ich weiß nicht, wie jeder einzelne Zuhörer unser Buch fand. Mir hat aber das Lesen und das Schreiben viel Spaß gemacht.

 

Danke Leipzig, dass ich lesen durfte und Ihr zugehört habt. Ich hoffe, es hat Euch gefallen!

 

 

 

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